Entglimmerung von Brechsand

„Entwicklung eines unmittelbar in die Aufbereitung integrierbaren Verfahrens, zur trockenen Absonderung des Glimmers aus Granitbrechsand“

Das Kooperationsprojekt wurde von der Firma Schwinger initiiert und von der „AIF“    (Förderkennzeichen: KF2296201 CK9) mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie gefördert.

An dem Projekt nahmen folgende Kooperationspartner teil:

  • Centrum für Baustoffe und Materialprüfung (cbm) der Technischen Universität München (TUM), Materialprüfung
  • Firma Hamos GmbH Recycling- und Seperationstechnik, Penzberg, Anlagenhersteller
  • Firma Steinert Elektromagnetbau GmbH, Köln, Anlagenhersteller
  • Firma Karl Schwinger GmbH & Co.KG, Werk Nittenau, Aufbereitungsstätte

Das Ziel des Forschungsprojektes bestand darin, ein Verfahren zu entwickeln, den monokristallinen Glimmer im Aufbereitungsprozess soweit wie möglich aus granitischen Sanden zu entfernen, um die Eigenschaften von Sanden aus Granit/Diorit/Gneis in ihrer Auswirkung auf den Mörtel von Walzasphalt hin zu verbessern.Dies sollte unter Ausnutzung der unterschiedlichen chemischen bzw. physikalischen Eigenschaften von Feldspat- und Quarzpartikeln einerseits und Glimmerteilchen andererseits erreicht werden.

Verschiedene Ansätze zur elektrostatischen Aufladung mit anschließender Trennung erbrachten nicht die gewünschten Erfolge.

Brauchbare Ergebnisse wurden durch die Weiterentwicklung einer Anlage mit Magnettrommel erzielt. Im Anschluß an das obige Forschungsprojekt wird von der Firma Schwinger versucht, das magnetische System hinsichtlich Effektivität und Wirtschaftlichkeit zu verbessern. Hierzu wurden keine Fördermittel beantragt.


Ansprechpartner:
Peter Geier
Telefon: 09436-9423-11
E-Mail: PG@schwinger-granit.de